7 Vorteile des Winterwanderns – warum du noch heute damit starten solltest!

Zwei Frauen beim Winterwandern auf einem präparierten Winterwanderweg im Gaistal bei der Hämmermoosalm in der Region Seefeld. Zwei Frauen beim Winterwandern auf einem präparierten Winterwanderweg im Gaistal bei der Hämmermoosalm in der Region Seefeld.

Dazu erstmal ein wenig Philosophie: „Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, wenn man das wahre Leben entdecken will.“ Schöner als Henry David Thoreau könnte man es wohl nicht sagen. Und deshalb steht eines schon mal fest: Wandern sollte man nicht nur im Sommer oder im goldenen Herbst – sondern auch im Winter! Denn die Vorteile des Winterwanderns sind vielfältig. Winterwandern ole!

Falls ihr dem Winterwandern noch nicht in all seiner Herrlichkeit verfallen seid, dann werden euch spätestens diese 7 Vorteile des Winterwanderns davon überzeugen, noch heute damit zu starten!

Winterwanderer entspannen auf einer Sonnenliege neben einer Holzhütte in einer verschneiten Winterlandschaft nach einer Winterwanderung.

1. Gesundheitsbooster: ja – und wie?

Winterwandern ist der Gesundheits-Booster schlechthin! Einer der großen Vorteile des Winterwanderns: Körper und Geist kommen in Schwung, und das wiederum stärkt das Immunsystem und hebt die Stimmung in den kalten Wintermonaten. Die frische Winterluft sorgt für freie Atemwege, das Sonnenlicht regt die Vitamin-D-Produktion an und schenkt Energie und Lebensfreude.

Und dann ist da noch die Sache mit dem alltäglichen Stress. Die Kombination aus Bewegung und Natur bringt Ruhe und Ausgeglichenheit in unser System. Schritt für Schritt baut sich innerliche Unruhe ab. So einfach geht’s!

Zwei Winterwanderer mit Rucksäcken auf einem verschneiten Winterwanderweg im Wald an einem sonnigen Wintertag.

2. Dicke Geldbörse: nicht notwendig!

Apropos einfach: Einfach ist auch die Ausrüstung, die man fürs Winterwandern braucht. Festes, warmes Schuhwerk, Zwiebellook in puncto Kleidung, eventuell Stöcke und Grödel – und schon geht’s los. Einer der großen Vorteile des Winterwanderns ist, dass kein tiefer Griff ins Geldbörserl nötig ist, um überhaupt starten zu können.

Auch in puncto „Zugang“ bleibt Winterwandern unkompliziert – denn die Nutzung der Winterwanderwege ist vielerorts kostenlos!

Zwei Winterwanderer auf einem verschneiten Winterwanderweg in einer sonnigen Winterlandschaft mit verschneiten Bäumen.

3. Schneesorgen: meist kein Problem!

Selbst wenn die Schneeauflage auf Winterwanderwegen einmal nicht von frischem Neuschnee gefüttert wird, sind Winterwandertouren in guten Winterwanderregionen so angelegt, dass sie trotzdem gut „bewandert“ werden können. In Regionen wie der Region Seefeld werden die Winterwanderwege regelmäßig gepflegt und präpariert – so ist Winterwandern auch bei weniger Schnee meist problemlos möglich.

Wer sich fragt, was eine wirklich gute Winterwanderroute ausmacht, findet spannende Einblicke in unserem Artikel über die Wissenschaft hinter der perfekten Winterwanderroute.

Zwei Frauen beim Winterwandern auf einem verschneiten Weg mit Blick auf die Hohe Munde in Leutasch.

4. Verletzungsrisiko: minimal!

Ein kleines Restrisiko besteht natürlich immer, aber im Vergleich zu anderen Wintersportarten wie Skifahren oder Snowboarden ist das Verletzungsrisiko beim Winterwandern nahezu verschwindend gering. Einer der großen Vorteile des Winterwanderns ist also auch die vergleichsweise sichere Fortbewegung in der winterlichen Natur.

Für herausfordernde Bedingungen wie Eisglätte an manchen Stellen gibt es zudem einfache Abhilfe: Grödel (Schneeketten für die Schuhe) und Stöcke schaffen zusätzliche Sicherheit beim Gehen und vermindern das Sturzrisiko.

Paar beim Winterwandern auf einem verschneiten Weg nahe einer Alm in einer winterlichen Berglandschaft, im Hintergrund Langläufer.

5. Alpine Gefahren: reduziert!

Auch das Vorhandensein von alpinen Gefahren, wie Lawinenabgängen, ist beim Winterwandern im Vergleich zu anderen Wintersportarten deutlich reduziert. Grund dafür: Die Winterwanderwege in den Regionen werden regelmäßig gewartet und kontrolliert. Besteht irgendwo eine Gefahr oder ein Risiko, werden die Wege als geschlossen gemeldet.

Manche Regionen führen sogar eigene Wintersportberichte fürs Winterwandern, in denen der Öffnungsstatus der Routen tagesaktuell kommuniziert wird. Ihr könnt euch also voll und ganz aufs Gehen, Loslassen und Genießen konzentrieren!

Zwei Frauen beim Winterwandern auf einem verschneiten Weg durch eine sonnige Winterlandschaft mit Bergpanorama.

6. Vorkenntnisse & Können: gehen!

Winterwandern braucht keine unzähligen Technikstunden oder Materialeinführungen. Hier kann einfach jeder loslegen – unabhängig von Alter und körperlicher Fitness. Unter den angebotenen Winterwandertouren findet bestimmt jeder eine Runde für seinen Geschmack.

Nichtsdestotrotz können Winterwanderführer:innen einen Winterwandertag zu etwas ganz Besonderem machen: Sie wissen viel über die Besonderheiten der Region, die Pfade und die Natur zu erzählen und kennen noch dazu die besten Almen und Hütten für eine gemütliche Einkehr. Das macht eine geführte Tour zu einem wirklich besonderen Erlebnis!

Zwei Frauen beim Winterwandern auf einem verschneiten Weg durch eine alpine Winterlandschaft mit Kirche und Bergpanorama.

7. Neues Entdecken: an der Tagesordnung!

Der Winter hält so viel Neues bereit, das man im Alltag gerne übersieht. Beim Winterwandern lenkt man seinen Fokus automatisch anders: weg vom Alltagsoverload – hin zum Detail. Und diese Details sind im Winter mehr als faszinierend und gleichzeitig unglaublich beruhigend.

Das Plätschern der Bäche unter dem Eis, Schneekristalle, die sich nach kalten Nächten überall geformt haben, oder Tierspuren im frischen Schnee – all das und vieles mehr bleibt beim Winterwandern nachhaltig in Erinnerung.