Winterwandern mit der Familie – 5 Tipps für einen gelungenen Familientag

Winterwandern mit der Familie – Eltern und Kinder am Katzenkopf in Leutasch Winterwandern mit der Familie – Eltern und Kinder am Katzenkopf in Leutasch

Winterwandern macht nicht nur Erwachsenen Spaß. Voraussetzung ist, dass man weiß, worauf es ankommt, wenn man die winterliche Landschaft mit der Familie erkunden möchte. Mit diesen fünf Tipps wird Winterwandern mit der Familie garantiert zu einem gemeinsamen Erlebnis für Groß und Klein.

Winterwandern mit der Familie – Paar prüft Wanderkarte bei Hotelrezeption in der Region Seefeld

1. Die richtige Tourenplanung

Ist die Winterwanderung zu lang, zu steil oder einfach zu „laaangweilig“, ist schlechte Laune vorprogrammiert – wie das Amen im Gebet. Gegen den Stimmungskiller Nummer 1 hilft nur eines: eine gute Tourenplanung im Vorhinein. Beim Winterwandern mit der Familie gilt es, die Kondition aller realistisch einzuschätzen und sich am schwächsten Mitglied zu orientieren. Ideal sind Routen, die alles vereinen, was Kinder begeistert: Abwechslung, kleine Abenteuer und natürlich Essen.

Winterwandern mit der Familie – Winterliche Einkehr auf der Hämmermoosalm, Essen aus der Vogelperspektive

2. Kaiserschmarrn, Knödel und Co

Und damit sind wir auch schon beim mindestens genauso wichtigen Tipp Nummer 2: der Einkehr. Selbst wenn die Winterwanderung etwas länger, steiler oder „laaangweiliger“ war als geplant – ein gutes Essen in der warmen Stube einer gemütlichen Hütte lässt alle zwischenzeitlichen Sorgen schnell vergessen.
Beim Winterwandern mit der Familie lohnt es sich außerdem, für unterwegs kleine Motivationssnacks und warmen Tee einzupacken. Eine kurze Pause zwischendurch – etwa bei einem Picknick – bringt neue Energie und Ausdauer für Groß und Klein.

Winterwandern mit der Familie – Schneeballschlacht im Winterurlaub in der Region Seefeld

3. Die notwendige Portion Spiel & Spaß

Kinder brauchen Abwechslung. Das Gute daran: Sie lieben die einfachsten Dinge und haben ein grandioses Auge für die kleinsten Details. Während wir Erwachsenen eine „atemberaubend schöne Winterlandschaft“ wahrnehmen, entdecken Kinder beim Winterwandern mit der Familie noch viel mehr – Tierspuren im Schnee, glitzernde Schneekristalle am Flussufer oder Eiszapfen, die in der Sonne funkeln. Lasst euch darauf ein, macht mit, und ihr werdet sehen: Die Winterwanderung wird im Nu zu einer spielerischen Naturentdeckungstour.

Tipp: Schneeballschlachten, Schneeengerl oder ein gemeinsamer Schneemann sollten unbedingt auf eurer To-do-Liste stehen. Denn wie so oft gilt auch hier: Der Weg ist das Ziel. Macht ihn zu eurem Abenteuer.

 

Winterwandern mit der Familie – Rodeln am Rodelhügel in der Region Seefeld

4. Rodel, Bob, Trage und Co.

Im ersten Moment vielleicht „noch ein Teil“, das man mitschleppen muss. Am Ende des Tages aber oft genau der Rettungsanker, den es braucht, um ein sinkendes Launenschiff wieder auf Kurs zu bringen. Beim Winterwandern mit der Familie lohnt es sich, clever zu kombinieren und die Tour so zu planen, dass man mit Rodel oder Bob zumindest streckenweise wieder abfahren kann.
Und damit sind wir wieder beim Grundprinzip: Kinder brauchen Abwechslung. Gesagt, getan.

Winterwandern mit der Familie – Paar beim Aufbruch vom Hotel Haymon in der Region Seefeld

5. Zwiebellook für alle!

Zum Schluss wird’s pragmatisch: Es geht um die richtige Kleidung – und die sollte keinesfalls unterschätzt werden. Denn wir wissen alle: Ist uns zu heiß, brodelt es innerlich. Ist uns zu kalt, konzentriert sich der Körper nur noch aufs Wärmen – und nicht mehr auf Leichtigkeit oder die Schönheiten einer Winterwanderung.
Beim Winterwandern mit der Familie lautet der Zaubertrick daher auch für die Kleinsten: Zwiebellook. Schicht für Schicht, idealerweise mit atmungsaktiven Materialien, von oben bis unten gut eingepackt. Das sorgt für maximale Flexibilität – bei jedem Wetter.

Tipp: Achtet außerdem auf gutes und warmes Schuhwerk. Denn: „Kalte Füße sind lästig, besonders die eigenen.“ (Wilhelm Busch) – oder die eurer Kinder, noch schlimmer. Sie verderben wirklich jeden Spaß. Zudem können auch präparierte Winterwanderwege stellenweise eisig oder rutschig sein. Grödel („Schneeketten“ für die Schuhe) gehören daher unbedingt in den Rucksack. Und nicht vergessen: Sonnenschutz ist auch im Winter ein Muss – für Haut und Augen.

 

Und am Ende des Tages gilt: Ob alt oder jung, ob groß oder klein – alle wollen glücklich sein. Mit diesen fünf Tipps kommt ihr dem Familienglück beim Winterwandern mit der Familie bestimmt ein gutes Stück näher! 😊